Unerwünschte Inhalte – gefährden die Entwicklung

Darstellungen von Gewalt, Pornografie und harter Sexualität oder Webseiten mit Aufrufen zu Rassismus, Satanismus, Volksverhetzung oder anderen gefährlichen Inhalten verängstigen Kinder und schaden ihrer Entwicklung.

Was tun?

Es gibt zwei Herangehensweisen, die Kinder vor unerwünschten Seiten schützen können:

  1. Die technische Variante: Hier installieren Sie mit Hilfe von Software eine „Blacklist“. Sie soll alle Seiten mit unerwünschten Inhalten blockieren. Der Nachteil: Diese Methode ist nie ganz sicher, da sie die Seiten nach Begriffen filtert. Kommen bestimmte Schlüsselworte auf einer Website nicht vor, wird sie trotz bedenklicher Inhalte freigegeben. Umgekehrt wird eine Kinderseite blockiert, die den Körper erklärt und in dem Zusammenhang auch die Geschlechtsorgane beim Namen nennt.
  2. Erziehung zur Freiheit: Sie bieten den Kindern mit einer "Whitelist" einen großen Pool von spannenden kindgerechten Angeboten als Surfraum an und fördern gleichzeitig die Entwicklung ihrer Medienkompetenz. Diese Methode verlangt Ihnen in der Anfangszeit Aufmerksamkeit, Zeit und Engagement ab. Der Vorteil: Sie erziehen Ihr Kind zur Freiheit und können es nach einiger Zeit ruhigen Gewissens in die Welt des Internets entlassen – und haben dabei sicher selbst noch eine Menge dazu gelernt. Entscheiden Sie sich für diesen Punkt, sind Sie bei Seitenstark genau richtig!

In beiden Fällen gilt: Verabreden Sie mit Ihrem Kind, dass es

  • nur über die mit ihnen verabredeten Kindersuchmaschinen nach Inhalten sucht
  • mit Ihnen darüber spricht, wenn ihm eine Seite unheimlich erscheint.

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Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in den Jahren 2010 bis 2011 sowie 2011 bis 2014.