Welche Regeln gelten im Chat?

Die „Guten Sitten“ der Chatikette

Geben Sie Ihrem Kind Starthilfe beim Chatten. Setzen Sie sich in der ersten Sitzung zunächst dazu, erklären Sie ihm die Verhaltensregeln und bleiben Sie später als Ansprechpartner in der Nähe.
Auch in einem moderierten Chat kann sich hinter jedem Teilnehmer ein Erwachsener mit unguten Absichten verbergen. Ermahnen Sie Ihre Kinder daher immer wieder zur Vorsicht!

Dies sind die sechs wichtigsten Regeln:

1. Die Anonymität bleibt gewahrt!

    Diese Daten darf niemand preisgeben:
  • Nachname, Adresse, Telefonummern, E-Mail-Adressen
  • Namen von Schule, Verein, etc.
  • Namen von Dörfern oder Kleinstädten als Wohnort

2. Verabredungen mit Chatpartnern im realen Leben sind tabu.

3. Der Nickname verrät nicht die Identität seines Nutzers.

    Daher darf er
  • keine persönlichen Daten enthalten
  • nicht zu lang sein
  • niemanden beleidigen

4. Fairness ist Pflicht.

Im Chat sollen sich alle wohl fühlen. Daher verhält sich jeder Teilnehmer freundlich und hilfsbereit und benutzt nur die von allen angewandte Sprache.

5. Die Gespräche lösen keine Angst aus.

Themen wie Sexualität, Gewalt und Kriminalität sind tabu. Mit Fragen zu diesen Themen können sich die Kinder jedoch direkt an die Moderatoren wenden.

6. Die Einträge sind kurz und verständlich.

Platz und Zeit sind im Chat knapp bemessen. Eine umständliche Sprache und Wiederholungen verstopfen den Chat. Zu viele Fehler erschweren das Verstehen eines Beitrages.

Mehr INFOS

→ für Erwachsene:

→ für Kinder:

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Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in den Jahren 2010 bis 2011 sowie 2011 bis 2014.