Das Werk ist keine Open Educational Ressource (OER), also kein freies Bildungsmaterial. Es unterliegt allein dem Urheberrecht für Unterrichtsmaterialien.
Im Tonstudio ist ein Großteil der Arbeit der „Tonschnitt“. Mit technischen Verfahren werden zum Beispiel Sprechfehler schlicht aus der Tonspur herausgeschnitten. Die Schüler sollen in einer ersten Version Sprechfehler wie „Äh“ oder Husten sowie inhaltliche Versprecher hören und identifizieren. In der zweiten und dritten Version des Spiels werden reine Sprachfehler zunehmend mit unsinnigen, inhaltlichen Fehlern kombiniert.
Das Spiel „Willst du ein Eis?“ macht auf die emotionale Dimensionen gesprochener Sätze aufmerksam. Die verschiedenen Stimmungen hinter einer einfachen Aussage sollen möglichen mimischen Ausdrücken zugeordnet werden. Das Spiel verzichtet bewusst auf das Ziel einer richtigen Zuordnung! Die Zuordnungen sollten vielmehr Diskussionsgrundlage für den Unterricht sein.
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In unterschiedlichen Situationen und Stimmungen sagen wir „Ah“ oder „Aha“. Erstaunlich, wie aussagekräftig allein der Laut „Aaaah“ in verschiedenster Intonation sein kann. Es gilt in dem Spiel, die passenden Situationen und/oder Stimmungen entsprechenden Sätzen zuzuordnen. Dabei wird auf falsches Zuordnen bewusst verzichtet, um den Kindern die Möglichkeit zu geben, selbst hörend und lesend zu überprüfen, ob das, wozu sie sich entschieden haben, so stimmen kann. Vor allem aber möchte das Spiel Lust und Freude am spielerischen Umgang mit der eigenen Stimme und am szenischen Spiel zu wecken.
Das Spiel richtet die Aufmerksamkeit des Spielers in einer ersten Spielvariante gezielt auf die Variationsbreite der Stimme und die Sprechhaltung eines Sprechers und mit einer zweiten Spielvariante auf die Klangfarbe verschiedener Stimmen. Erkannt werden soll, welche Figur von insgesamt 5 typischen Märchenfiguren gerade spricht.
Das Spiel „Heuschrecken hören“ fördert die Konzentration und das Erinnerungsvermögen für bestimmte akustische Reize bzw. Klangfolgen und dient damit der Gehörschulung. Es geht darum, Klänge, die sich ähnlich sind, voneinander zu unterscheiden und zuzuordnen. Anreiz ist es, möglichst wenige Hör- und damit Richtungsfehler zu machen. Da es hier auch um das Wiedererkennen von musikalischen Informationen geht, kann das Spiel auch im Rahmen des Moduls Geräusche und Musik angeboten werden.
Das Spiel "Spitz die Ohren" ist ein Geräusche-Überlagerungsspiel. Zunächst soll der Spieler ein Geräusch erkennen, identifizieren und zuordnen. Dann wird das erste Geräusch von einem zweiten überlagert. Es gilt, das neu dazu gekommene Geräusch zu identifizieren. Ein drittes, viertes, fünftes und sechstes Geräusch kommt hinzu. Immer wieder soll das neu hinzugekommene Geräusch identifiziert werden. Das Spiel fördert die Hör- und Zuhörkompetenzen von Kindern, insbesondere das differenzierte und selektive Hören. Zuhörförderung ist wichtige Voraussetzung für das Sprechen/Lesen/Schreiben-Lernen.
Das „Geräusche-Memo“ funktioniert wie das klassische Memory. Statt zweier gleicher Bilder müssen hier Geräusche den passenden Geräuschquellen zugeordnet werden.
Das Spiel kann als Ausgangsbasis dienen, um sich mit Kindern dem Thema „Geräusche“ mit einigen Fragen zu nähern: Was assoziieren Kinder mit welchen Geräuschen? Erzeugen Geräusche Stimmungen? Was ist die Quelle eines Geräusches? Wie klingen die Geräusche, wenn ich sie technisch aufnehme?
Das „Ohren-Puzzle“ dient der spielerischen Einführung in die Anatomie des menschlichen Hörorgans. Es funktioniert wie ein gewöhnliches Puzzle. Ist es fertig zusammengesetzt, erscheint eine Beschriftung. Das einfache Spiel kann mit weiterführenden Arbeitsblättern zu Aufbau und Funktionsweise des Ohres kombiniert werden. Sie finden hier dafür geeignete Schülerarbeitsblätter im PDF-Format zu den Themen "Wie hört das Ohr?", "Anatomie und Funktion des Ohres" und "Aufbau des Ohres" zum Ausdrucken.
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