Ab 18: Manche Seiten machen Angst

Das Internet ist ein riesiges Datenmeer, in dem es leider auch dunkle Ecken gibt. Dabei sind auch Seiten, die Kindern Angst machen können. Das lässt sich nicht wirklich abstellen, denn jeder darf grundsätzlich erst mal etwas im Internet veröffentlichen.
Im Fernsehen dürfen solche Bilder erst spät am Abend gezeigt werden. Im Kino gibt es für Filme, in denen Blut, Gewalt oder andere ungeeignete Dinge gezeigt werden, eine Altersbeschränkung.
Im Internet dagegen ist die Kontrolle schwierig. Aber es gibt Ämter, die sich bemühen, Kinder und Jugendliche auch im Internet zu schützen. Vielleicht hast du auch schon von Filterprogrammen gehört? Auch sie sollen euch vor Seiten schützen, die Kinder verwirren oder ängstigen.

Es gibt auch Seiten, die in Deutschland eigentlich verboten sind und trotzdem ins Netz gestellt werden. Auf solchen Seiten rufen Menschen zum Beispiel zu Gewalt und Terror auf, zeigen Angst machende Bilder, nackte Menschen oder Ähnliches.
Solltest du auf solch eine Seite gelangen, dann klick dich besser weg! Die meisten Erwachsenen tun das auch. Am besten erzählst du deinen Eltern davon. Sie können verbotene Seiten melden, so dass Einrichtungen, die sich um ein sicheres Internet kümmern, dafür sorgen können, dass die Seiten abgeschaltet werden müssen.


Checkliste - Das kannst du tun, wenn dir unheimliche Dinge begegnen:

  • Wegklicken und die Seite schließen!
  • Sage sofort deinen Eltern oder anderen Erwachsenen Bescheid! Sie können die Internet-Adresse der Polizei oder an eine Meldestelle weiterleiten. Sie können die Seite bei www.jugendschutz.net oder bei der "Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter" melden. Wenn die Seite verbotene Dinge zeigt, wird alles versucht, sie abzuschalten.
  • Sprich über das Gesehene, wenn es dir Angst macht. Deine Eltern oder eine andere erwachsene Person deines Vertrauens kann dir helfen, das Gesehene zu verarbeiten, damit du keine Alpträume bekommst.

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Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in den Jahren 2010 bis 2011 sowie 2011 bis 2014.