Was ist besser – WhatsApp, SMS oder Snapchat?

Bei einer Wattwanderung siehst du auf einer Sandbank Robbenbabys spielen. Sie stupsen sich vergnügt an und platschen spritzend in einen Priel. Total süß. Mit deinem Smartphone machst du sofort ein paar Fotos für deine Freundin zu Hause.
Online-Dienste für den Datenversand gibt es inzwischen fast wie Sand am Meer und es tauchen immer wieder neue auf. Welchen du nutzt, hängt unter anderem auch davon ab, wie alt du bist. Viele der Dienste kannst du erst ab einem bestimmten Alter nutzen.

Die meisten Nutzer hat derzeit WhatsApp, ein Instant-Messaging-Dienst. Damit lassen sich Nachrichten, Bilder, Videos und alle anderen Dateien kinderleicht an deine Freundin oder sogar mehrere Kontakte verschicken. Allerdings nur, wenn die Empfänger auf ihrem Smartphone oder einem anderen mobilen Endgerät ebenfalls WhatsApp installiert haben. Dann sucht sich der Dienst über die SIM-Karte den Kontakt und eine Verbindung und schon düsen alle Daten von dir zu ihnen durchs Internet. Um WhatsApp nutzen zu können, musst du 16 Jahre alt sein.

Instagram ist eine App für mobile Geräte, mit der du fotografieren, Videos drehen und alles bearbeiten kannst. Wenn du deine Bilder durch einen Filter schickst, sehen sie zum Beispiel alt, schwarz-weiß oder knallbunt aus. Verschicken geht nicht, aber dafür kann dir jeder folgen und in deiner »Ausstellung« alle deine neuen Bilder bestaunen. Die Adresse ist wie bei Websites eine URL, zum Beispiel www.instagram. com/fantasiename. Stellst du dein Konto auf »privat«, siehst du alle Anfragen und kannst selbst entscheiden, wer deine Bilder sehen soll und wer nicht.
Instagram darfst du ab 13 Jahre nutzen.

Snapchat ist wie ein kleiner Spuk. Mit diesem Dienst verschickst du Fotos und Videos. Schaut deine Freundin nicht schnell genug hin, sind alle Bilder schon wieder verschwunden. Jedes Foto und jedes Mini-Video ist nämlich nur zehn Sekunden lang zu sehen, dann wird alles wieder gelöscht. Mit einem Trick lässt sich die Frist verlängern: Sammelst du alle deine Fotos als »Schnipsel« in einem Tagebuch, kannst du sie dort als Galerie immerhin 24 Stunden lang bestaunen. Auch Snapchat ist eine App und nutzt als Verbindung das Internet.
Snapchat ist erlaubt ab 13 Jahre. Wenn du jünger bist, nutze »Snapkidz«.

Per SMS, den »Short Message Service« kannst du nur Kurznachrichten, aber keine Bilder oder Filme verschicken. Seine Schwester »Multi Media Messaging Service«, kurz MMS, macht das aber möglich. Allerdings schicken beide Dienste die Daten über das Mobilfunknetz und dafür werden Telefongebühren fällig.
SMS sind erlaubt ab 16 Jahre, MMS ab 18 Jahre.

Per E-Mail kannst du Texte, Bilder, Videos und Präsentationen an einen oder viele Empfänger gleichzeitig schicken, egal welches Gerät sie benutzen.
Für E-Mails gibt es keine Altersbegrenzung. Spezielle Kinder-Mail-Anbieter sind mail4kidz.de und grundschulpost.de

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