Kann man Internet-Cookies essen?

Viele Engländer naschen Cookies für ihr Leben gern. So heißen bei ihnen nämlich Kekse. Im Internet sind damit »Daten-Krümel« gemeint, mit denen man wie im Märchen von Hänsel und Gretel eine Spur legen kann. Du hinterlässt sie beim Surfen. Der Betreiber der Website sorgt dafür, dass sie auf deinem Computer gespeichert werden.
Manche Cookies helfen dir. Sie merken sich zum Beispiel dein Passwort für deine Online-Spiele, oder andere Zugänge, wenn du dafür dein Okay gibst. Dann hast du von deinem Gerät aus auf diese Seiten immer freien Zugang. Oder sie speichern im Onlineshop die Waren im Einkaufskorb.
Es gibt aber auch Cookies, die dich ausspionieren und Geschäftemachern verraten, welche Seiten du wie oft besuchst. So lernen dich die Unternehmen kennen und können dafür sorgen, dass du beim Surfen viel Werbung für Dinge siehst, die dich interessieren.
Dein Webprovider kann sogar über jede deiner Bewegungen Protokoll führen. Das Ergebnis nennt man Surf-Profil. Was damit geschieht, erfährst du nicht. Daher meide Cookies nach Möglichkeit. In den meisten Browsern lassen sie sich einfach abschalten.

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Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in den Jahren 2010 bis 2011 sowie 2011 bis 2014.