Frage der Woche:

Hat das Internet einen Bestimmer?

Im Internet gibt es keinen König und keine Bundeskanzlerin. Es entscheidet auch kein Parlament über Bauvorschriften für Websites, für Texte und Bilder oder sogar darüber, wie es mit dem Internet eigentlich weitergehen soll.

Damit kein Chaos ausbricht, organisieren jedoch einige Einrichtungen die wichtigsten Dinge.
Zum Beispiel sorgt das Deutsche Network Information Center unter denic.de dafür, dass keine deutsche Internetadresse doppelt vergeben wird.
Das World Wide Web-Consortium, kurz W3C, hat den Überblick über den Stand der Technik und gibt Tipps, wo was und wie eingesetzt werden sollte, damit alles möglichst gut funktioniert.

Wer im Internet zu den Bestimmern gehört, das entscheiden schließlich aber die Klicks – und damit du selbst, zusammen mit der riesengroßen Gemeinschaft aller Nutzer. Denn je mehr Klicks eine Website erhält, desto mehr Geld kann ihr Anbieter mit Anzeigen darauf verdienen. Und dieses Geld gibt ihm die Macht, sich immer weiter auszubreiten und darüber zu bestimmen, was wir im Internet finden, wie wir uns dort verhalten und was wir kaufen sollen.

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Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in den Jahren 2010 bis 2011 sowie 2011 bis 2014.