Frage der Woche:

Was bedeutet .com?

Mit ».com« enden die allermeisten Domains im Internet. Das ist die Abkürzung von »commercial« und bedeutet »geschäftlich«. Wie auf einem Briefumschlag sind auch die Angaben in jeder Webadresse sortiert. Viele nennen sie auch URL. Das ist die Abkürzung für »Uniform Resource Locator« und bedeutet so viel wie »einheitlicher Herkunftsbestimmer«. Die Webadresse informiert dich von vorne nach hinten über das Protokoll, über den Namen und in der Regel über das Land oder den Hintergrund der Website. Zum Beispiel so: http://www.kinderinternetseite.de/tiere

  1. http:// steht für »Hypertext Transfer Protocol«. Dieses Protokoll legt wie in einem Drehbuch ganz genau fest, wie der Browser des Users und der Server, auf dem die Website abgelegt ist, miteinander umgehen. Das funktioniert ungefähr so: »Hey, Server, ich möchte »/ tiere« von dir!« – »Ok, kriegst du«. Die beiden Schrägstriche haben übrigens gar keine Funktion. Ihr Erfinder Tim Berners-Lee fand sie witzig, hat sich aber später für die kleine Schikane entschuldigt.
  2. www.kinderinternetseite ist der Name der Website. Bei den meisten Websites kannst du das »www.« auch weglassen.
  3. .de steht für Deutschland. Dieser Teil der Adresse heißt Top Level Domain (TLD). An ihr erkennst du die Herkunft der Website. Sehr oft sind das die Länder. Andere TLDs gelten über Grenzen hinweg. Ehrenamtliche Organisationen benutzen zum Beispiel oft .org, Info-Portale .info und viele Unternehmen .com
  4. /tiere ist der Deep Link, so ähnlich wie »Hinterhaus, 1. Etage«. Diese »tiefe Verknüpfung« führt dich direkt auf eine Webpage von Kinderinternetseite.de, gehört aber nicht zur eigentlichen Adresse.

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Gefördert vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in den Jahren 2010 bis 2011 sowie 2011 bis 2014.